Lese-Ecke

Übrigens! Die Geschichten in meiner Leseecke schreibe ich selbst! Meist sind es wahre Begebenheiten, naja, die ein oder andere Zeile ist geflunkert, schließlich bin ich die Märchenoma vom Bernstädter Weihnachtsmarkt - und da darf ich das!

Werte Kunden!

Wieder ist Vorweihnachtszeit. Meine Wellnessoase ist, so wie Sie es gewohnt sind, feierlich, anheimelnd, geschmückt. Weihnachtsware eingekauft und liebevoll zusammengestellt .... und wieder muss ich, laut Anordnung, schließen!

 

Ein Schlag mitten ins Gesicht. Auch voriges Jahr war das so, wir konnten auch da nicht gemeinsam die Adventszeit begehen. Einen Tag in der Woche habe ich nun wieder geöffnet. Da darf ich meine Fußpflegekunden bedienen! Falls Sie Weihnachtsgeschenke suchen, ob nun Produkte von Charlotte Meentzen oder Liil oder einen Gutschein kaufen möchten, dann rufen Sie mich bitte an. Gern bin ich für Sie da und wir vereinbaren einen Abholtermin.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine schöne Adventszeit, schöne Weihnachten, hoffentlich mit all Ihren Kindern und Enkeln.

 

Fürs neue Jahr uns allen wieder mehr Luft zum Atmen.

Bleiben Sie gesund.

Ihre Barbara Nehrettig.

Mein erstes Mal thailändisch

Thailändische Ölmassage - ist das nicht, wenn der Masseur auf einem herumhüpft?
Ja - aber nicht nur das!

 

Ja, was macht sie denn jetzt? Ich liege auf einer bequemen Matte am Boden und denk ich kann mich fallen lassen, da steigt meine Masseurin auf mich!

Ich liege auf dem Bauch, sie kniet mit ihrem rechten Unterschenkel auf meinem rechten Oberschenkel - das gleiche am linken Oberschenkel mit ihrem linken Unterschenkel.

"Tut's weh?", fragt sie freundlich. Ich bin viel zu überrascht, um zu antworten, schüttle den Kopf und warte gespannt ab, was passiert. Sie nimmt die Ölflasche aus dem warmen Wasserbad, kuppt sich eine gehörige Portion in die HÄnde und verteilt diese warme, wohlriechende Flüssigkeit auf meinem Rücken. Und dem ergeht es dann wie später den Beinen, Füßen, Armen und Händen. Sie werden gerieben und geknetet, gewalkt und geklopft, gedrückt und sogar gehauen. Angefangen in der Hüfte arbeitet sie sich langsam in Richtung Schulterblätter und Hals. Leicht, aber energisch drückt sie mit Fingern und Handballen ins Fleisch, es tut fast weh - aber bevor aus dem "fast" mehr wird, hört sie auf und macht auf dem Punkt daneben weiter. Ganze Linien drückt sie so - entlang der "Sen", der Energielinien, die laut thailändischer Auffassung unseren Körper durchziehen. Durch das Aufbauen von Druck und Gegendruck, so die Lehre, werden Gelenke, Muskeln und Nerven entspannt - der Energiefluss wird gefördert, Verspannungen aufgehoben und die Selbstheilungskräfte werden gefördert. 72.000 solcher Linien soll es im Körper geben, für diese thailändische Ölmassage werden aber nur 10 Linien angesprochen. Die Linien beginnen oder enden in Händen, Füßen und im Kopf - deshalb widmet meine Masseurin diesen Regionen besondere Aufmerksamkeit. Jeder einzelne Zeh, jeder einzelne Finger wird gewalkt und gezupft und gezogen, bis die Gelenke knacken. Erst dann gibt sie sich zufrieden. Sie dreht und kurvt die Füße in den Gelenken, bis ich wie eine Balletttänzerin auf Spitze tanzen könnte. Als ich bewusst die Füße so drehe, wie ich es will, sagt sie sofort unwirsch: "Nein, nicht so!"
Liebend gern gebe ich meine Aktivität wieder auf und überlasse meine Gelenke ihren fachkundigen Händen. Durchgeknetet wie ein Hefeteig, eingewickelt wie ein Ölhering in weichen, duftenden warmen Tüchern - ich fühl mich tierisch wohl. Die ganz reinen Öle werden intensiv in die Haut eindringen - das ist gut für mein Wohlbefinden - sagt sie! Ich höre sie aus weiter Ferne und spüre, wie wohl mir das tut! Ich soll heute nicht duschen und wenn doch, keine Seife verwenden. Mir ist im Moment alles egal! Sie weckt mich nach ca. 30 Minuten mit einer Kopfmassage. Zum Schluss hängen mir die fettigen Haare ins glänzende Gesicht. Aber wer so entspannt ist, dem ist das völlig gleich!